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Zeitungsbericht Westfälische Nachrichten vom 16.01.2012

Jürgen Epping leitet Blasorchester

Laer - Schon vor zwei Jahren hatte Vorsitzender Peter Epping die Mitglieder des Blasorchesters Laer darüber informiert, dass er während der Generalversammlung in 2012 sein Amt als Vorsitzender niederlegen wird und auch nicht zur Wiederwahl antritt. „Nachdem ich nun das Amt des Vorsitzenden mehr als zehn Jahre inne hatte, bin ich der Meinung, dass es jetzt mal Zeit wird, diese Position neu zu besetzen“, begründet der langjährige Chef seine Haltung.

„Bereits seit zwei Jahren arbeitet der Vorstand daran, die von Peter Epping absolvierten Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Verantwortlichen. Während der Generalversammlung am Samstag wurde nun Jürgen Epping zum Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender löst Max Voss-Teupe Hagen Sudhölter ab. Zudem wurde Tobias Wilmer (Öffentlichkeitsarbeit) in den Vorstand gewählt.

Hagen Sudhölter (Organisation/Logistik), Markus Tietmeyer (Kassierer) und Guido Schomaker (Schriftführer) bleiben dem Vorstand weiterhin erhalten.

Peter Epping kümmert sich als Vorstandsmitglied nun um den kompletten Bereich der Ausbildung. Stefanie Gemmeke wird als hauptverantwortliche Notenwartin tätig sein. Sie wird unterstützt von Anna-Maria Oskamp und Sonja Treus.

„Somit ist das Blasorchester auch für die Zukunft gut aufgestellt und die Saison 2012 kann starten, die eigentlich schon mit der Konzertreise nach Guénange vom 6. bis 8. Januar begonnen hatte“, so die Verantwortlichen. Damit sich der Vorstand zunächst einmal neu organisieren kann, insbesondere auch um die Musiker nach den anstrengenden Proben für die Frankreichfahrt zu entlasten wurde jedoch beschlossen, das traditionelle Frühjahrskonzert in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

„Die Frühjahrskonzerte in den vergangenen Jahren und insbesondere in 2011 Jahr haben deutlich gezeigt, dass es ein organisatorisches und logistisches Mammutprojekt ist“, begründet der Vorstand in einer Pressemitteilung. Bereits Anfang Januar hätte man dafür mit den Proben beginnen müssen. Die Anträge für die Nutzung der Turnhalle und die komplette Planung für das Frühjahrskonzert müssten sofort beginnen. All das würde den Vorstand und die Musiker, die alle ehrenamtlich tätig sind und Familie und Beruf haben, sich in der Ausbildung befinden oder noch zur Schule gehen nach der anstrengenden Frankreichfahrt zu stark belasten.

Musikfreunde können sich jedoch auf ein Konzert im Sommer freuen. Ein weiteres Highlight wird in diesem Jahr sicher auch wieder das Kurkonzert am 26. August in Bad Bentheim und das örtliche Schützenfest sein.


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Zeitungsbericht Westfälische Nachrichten vom 09.01.2012

Höhepunkt von 2008 noch getoppt

Laer/Guénange - „Kann man einmal erreichte Höhepunkte noch steigern?“ Man kann. Jedenfalls gelang das dem Blasorchester Laer am Samstag mit einem begeisternden Auftritt in Guénange. Das Publikum sang mit, rockte mit, klatschte mit und erkämpfte sich noch zwei Zugaben. Winkende Zuschauer auf den Rängen. Erleichterte und zufriedene Gesichter der Musiker auf der Bühne. Und mitten drin ein strahlender Wilhelm Averkamp, der nicht zuletzt mit seinen slap-stick-Einlagen zu diesem Erfolg beigetragen hatte.

So endete das von den Guénangern schon lange erwartete zweite Neujahrskonzert des Blasorchesters in der Laerer Partnergemeinde. In bester Erinnerung geblieben war dort das Neujahrskonzert 2008 (die WN berichteten). Diesen Höhepunkt galt es zu erreichen, wenn möglich zu toppen. Was, wie gesagt, gelang. Sie brauchten ein paar Stücke, um in Fahrt zu kommen, die Laerer Musiker. Als der Zug aber einmal rollte, vor allem nach der Pause, wurde er zum Express, der alles überrollte.

Mit technisch anspruchsvollem Spiel, einer geglückten Auswahl der Stücke und hervorragenden Solisten zog das Blasorchester sein Publikum in den Bann.
Stefanie Gemmeke an der Klarinette, Frank Altmann am Tenorsaxofon, Thomas Borgmann am Flügelhorn. Sarah Niehaus, Pascal Höpfner und noch mal Frank Altmann am Saxofon sowie Guido Schomaker am Schlagzeug, zeigten eindrucksvoll, dass die Stärke dieses Orchesters auch in seinen Solisten liegt.

Überragend Dirigent Wilhelm Averkamp, der nicht nur mit straffer Stabführung das Orchester fest im Griff hatte, sondern souverän wie immer, mit seinem komödiantischem Talent glänzte, und das Publikum außerplanmäßig zum Lachen brachte.

Souverän auch die beiden Ansagerinnen, Helene Püllen und Johanna Möhle, die abwechselnd auf deutsch und in flüssigem französisch durch das Programm führten. Nur einmal verhaspelte sich Johanna Möhle an einem zu schwierigen französischen Wort, aber der ganze Saal, einschließlich Bürgermeister La Vaullée, sagte laut vor, und unter aufmunterndem Gelächter fand Johanna Möhle den Faden wieder.

Ein großes Mitternachtsbuffet beendete anschließend einen langen und ereignisreichen Tag. Zu Beginn des Abend gab es vier kurze Begrüßungsworte: von den Vorsitzenden der Musikschule Les Arpèges, Jean-Claude Befera, von Les Amis de Laer, Armand Holtzmer, des Freundeskreises Guénange, Peter Püllen, und von Bürgermeister Jean-Pierre La Vaullée. Alles in allem dauerte das keine zehn Minuten, und dann ging das Konzert schon los.

Dabei hatte das ganze Unternehmen mit einem Fehlstart begonnen. Am Freitag hätte die Abfahrt um 7 Uhr sein sollen. Alle saßen erwartungsvoll im Bus, aber die Türen klemmten und ließen sich nicht mehr schließen. Nach mehreren gescheiterten Reparaturversuchen musste schließlich ein Ersatzbus beschafft werden, so dass die Reise erst mit 90-minütiger Verspätung starten konnte.

Durch Kürzung der in Echternach vorgesehenen Pause konnte die verlorene Zeit aber wieder aufgeholt werden. Somit trafen die Laerer pünktlich um 16.15 Uhr in Guénange ein, wo das Empfangskomitee von Les Amis de Laer, unter Führung von Armand Holtzmer, schon bereit stand. Ein Imbiss mit Kaffee und Kuchen war vorbereitet. Die Gastfreundschaft der Franzosen begann, und ließ die Laerer zwei Tage lang nicht mehr los.

Der größte Teil des Blasorchesters hatte den Wunsch nach einer gemeinsamen Übernachtungsmöglichkeit geäußert. Man wollte einerseits die Gastgeber entlasten und andererseits die Gruppendynamik einer gemeinsamen Unterbringung nutzen. Dem hatten die Gastgeber entsprochen und ein großes Klappbettenlager im centre social (eine Art Gemeindezentrum) errichtet. So blieb am Samstagnachmittag noch Zeit für interaktive Übungen zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühles.

Hatten sich Peter und Jürgen Epping, die Organisatoren dieser Blasorchesterfahrt, im Vorfeld noch Gedanken über die Räumlichkeiten, die sanitären Gegebenheiten und die Verpflegungslage gemacht, so wurden etwaige Bedenken gründlich zerstreut. Christine Basse und Michel Leubé als Verantwortliche, und ein großes Helferteam von Les Amis de Laer, sorgte unermüdlich und zu allen Tageszeiten für das Wohlergehen der Laerer Gäste.

Der Partnerschaft zwischen Laer und Guénange hat dieses Konzert gut getan. Sie kommt bei jeder Aktion und bei jedem Besuch weiter voran. Auch dieses Mal sind neue Kontakte entstanden, es wurden wieder Mail-A¬dressen und Telefonnummer ausgetauscht und neue Besuche verabredet.


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Zeitungsbericht Westfälische Nachrichten vom 09.01.2012 

Antrag auf Streichung der Zuschüsse - Bündnis 90/Die Grünen

Link: Antrag auf Steichung der Zuschüsse Bündins90/Die Grünen

Antrag 3 - Einsparungen Kulturprogramm

Beschlussvorschlag:

  1. Der Förderbeitrag in Höhe von 1500€ zum Pfingstkonzert wird gestrichen.
  2. Der Förderbeitrag in Höhe von 1000€ für das Blasorchester wird gestrichen.
  3. Ab sofort sollten Gema - Gebühren und sonstige Veranstaltungsnebenkosten aus dem Budget der jeweiligen Veranstaltung beglichen werden. ( Einsparung 1500€)
  4. Alle Veranstaltungen müssen ab sofort kostendeckend budgetiert werden. (Einsparung 6000€)

Begründung:

Um der Finanzaufsicht des Kreises signalisieren zu können, dass Laer gewillt ist, Sparmaßnahmen zu treffen, schlagen wir o.g. Punkte aus folgenden Gründen vor:

Zu 1.:   .......

Zu 2.:Das Blasorchester hat inzwischen eher den Charakter einer Musikschule angenommen und bedarf so u.E. keiner gemeindlichen Förderung mehr. Im Übrigen veranstaltet das Blasorchester sein jährliches Frühjahrskonzert in der Zweifachturnhalle. Es bekommt dafür die Halle ca. eine Woche lang unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Zusätzlich stehen dem Blasorchester Räumlichkeiten in der Grundschule ganzjährig ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Dieser Förderbeitrag seitens der Gemeinde erscheint uns ausreichend. Um auch gegenüber anderen örtlichen Anbietern von Musikunterricht gerecht zu bleiben, empfehlen wir die endgültige Streichung der Fördersumme.

Zu 3.:   .......

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Leserbrief zum Thema "Streichung von Zuschüssen"

Zuschuss für das Blasorchester


Da haben doch tatsächlich Bündnis90/Die Grünen im Hauptausschuss den Antrag gestellt, die Zuschüsse für den Madrigalchor (1.500 EUR) und das Blasorchester Laer e.V. (1.000 EUR) zu streichen. Das Blasorchester habe den Charakter einer Musikschule und bekomme bereits ausreichend Unterstützung durch die Gestellung der Räumlichkeiten und zudem würde man für das Frühjahrskonzert die Zweifachsporthalle eine Woche kostenlos zur Verfügung stellen, so heißt es in dem schriftlichen Antrag.


In was für einem Dorf musizieren wir denn eigentlich? Bei einem solchen Vergleich wäre doch auch mal die Frage angebracht, warum nicht die Musikschulen die Prozessionen, St.-Martinsumzüge, Trauerumzüge an Volkstrauertag jeweils in Laer und Holthausen oder andere örtliche Veranstaltungen musikalisch begleiten. Es wird eine Kürzung von 1.000 EUR beim ortsansässigen Blasorchester angestrebt, welches unter umfangreicher ehrenamtlicher Tätigkeit mehr als 100 Kindern und Jugendlichen ein musikalisches Zuhause bietet, wobei die Musikschule Steinfurt bei wahrscheinlich nicht einmal doppelt so viel Schülern einen Zuschuss von mehr als 50.000 EUR im Jahr erhält.


Wir möchten den Kindern und Jugendlichen durch unseren Musikunterricht die Grundlage für eine sinnvolle und attraktive Freizeitgestaltung geben, aber auch gleichzeitig die Weiterentwicklung unseres Vereins fördern und für Nachwuchsmusiker im Vor-, Jugend- und Hauptorchester sorgen. Deshalb bezuschussen wird sogar den Unterricht unserer Mitglieder, die durch die ortsansässige Musikschule ausgebildet werden.


Für das Frühjahrskonzert sind mehrere hundert ehrenamtliche Helferstunden alleine für Auf- und Abbauarbeiten erforderlich. Trotz des enormen ehrenamtlichen Einsatzes erzielt das Blasorchester durch das Frühjahrskonzert keinen Gewinn! Hier geht es darum den Familien unserer Orchestermitglieder, der Laerer Bevölkerung und auswärtigen Bürgern Ausschnitte aus unserer Arbeit zu zeigen, und ein musikalisches Konzert auf hohem Niveau zu präsentieren. Schließlich handelt es sich bei dem Blasorchester Laer e.V. nicht um ein „Profit Center“ sondern um einen eingetragenen gemeinnützigen Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Jugend zu fördern und kulturelles Gut zu verbreiten. Warum bietet die Musikschule nicht auch einmal ein Konzert in der Zweifachsporthalle an und Bündnis90/Die Grünen helfen dann bei den Auf- und Abbauarbeiten. Vielleicht erfahren sie dann, wie viel Arbeit es ist, ein solches Konzert auf die Beine zu stellen.


Glücklicherweise gibt es im Hauptausschuss noch andere Parteien, die unsere Arbeit und die Arbeit des Madrigalchors schätzen und deshalb den Antrag abgelehnt haben.


Blasorchester Laer e.V.
Der Vorstand:
Judith Bröker, Peter Epping, Tanja Köster, Sarah Niehaus, Anna-Maria Oskamp, Guido Schomaker, Hagen und Heike Sudhölter, Markus Tietmeyer und Max Voss-Teupe
Die Elternvertreter:
Marlies Höpfner und Beate Jöne

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Bilder vom Frühjahrskonzert 2011

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WICHTIGE PERSONELLE ÄNDERUNGEN

Haupt- und Jugendorchester:
Das Hauptorchester hat ab Oktober 2009 einen neuen Dirigenten. Torsten Fritsch ist aus beruflichen Gründen aus Laer weggezogen und muss somit auch die musikalische Leitung des Blasorchesters aufgeben. In Zukunft wird das Jugend- und Hauptorchester von Wilhelm Averkamp (Jahrgang 1958) aus Münster geleitet.
Wilhelm Averkamp hat sein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Münster absolviert. 1978 nahm er eine Lehrtätigkeit an der Westfälischen Schule für Musik in Münster auf. Von 1986 bis 1996 war er Lehrbeauftragter an der Westfälischen Wilhelms Universität.
Als Trompeter spielte er in vielen verschiedenen Orchestern und Musikgruppen wie z.B. Bühnenmusik und Musical an den städtischen Bühnen Münster, Operettenorchester Tecklenburg, Collegium musicum Münster, Studentenorchester Münster. Zudem hat er durch seine Tätigkeit bei verschiedenen Orchestern auch Erfahrungen als musikalischer Leiter gesammelt.
In einem Auswahlverfahren und nach einigen Probediriganten hat sich das Blasorchester für diesen Bewerber entschieden. Wilhelm Averkamp ist ein guter Nachfolger für Torsten. Er wird für seinen Umgang mit Jugendlichen geschätzt und auch seine musikalischen Erfahrungen werden uns in Zukunft weiterbringen. Bis zur offiziellen Taktstockübergabe auf dem Frühjahrskonzert 2010 am 17. April wird Wilhelm Averkamp das Haupt- und Jugendorchester kommissarisch leiten. Wir werden uns jetzt gemeinsam mit unserem neuen Dirigenten auf das Adventskonzert am dritten Adventssonntag vorbereiten.

Vororchester: 
Dieses steht unter der Leitung von Theresa Gröninger. 

Verwaltung:
Aufgrund der ansteigenden Musikschülerzahlen und somit auch der ansteigenden Verwaltungsarbeiten hat sich der Vorstand dazu entschlossen, einen Teil der Verwaltungsarbeiten des Blasorchesters in die Hände von Sonja Tietmeyer zu geben. Sie steht  z.B. für Auskünfte, An- und Abmeldungen der Musikschüler zur Verfügung stehen. Sonja Tietmeyer ist unter der Telefonnummer 02554/902183 (mittwochs von 17 bis 20 Uhr) oder per Email verwaltung@blasorchester-laer.de erreichbar.

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Bilder vom Adventskonzert 2009

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